Gestohlene Ware gekauft? Kein Problem…
Heute wird es mal wieder politisch hier auf dem zeitschriftenblog.
Ein Thema beherrscht die Medien seit Wochen. Der Verkauf von Kundendaten von ca. 1500 Deutschen welche Ihre Gelder in der Schweiz “vesorgt” haben sollen. Es ist für alle klar, dass es falsch ist, dass diese Gelder, falls unversteuert, in der Schweiz lagern. Was uns Schweizer und auch Deutsche stört, ist dass ein Rechtsstaat wie Deutschland oder Frankreich sich einfach über das Gesetz stellen kann und notabene gestohlene Ware kaufen kann, um die Fahndung zu starten. Peinlicherweise wird es auch noch als rechtlich ok deklariert. Es ist schlicht illegal. Aber anscheinend muss man einfach gross und mächtig genug sein, dann kommt es auch nicht mehr darauf an, ob es legal ist oder nicht. Schliesslich ist es genau das, was es bedeutet: Wer nicht mächtig genug ist, das zu tun, was er will bzw. was er glaubt zum Wohle der Allgemeinheit zu tun (ein Verhalten, dass von den USA beinahe gewünscht wird), der beruft sich auf das Gesetz und rechtsmässiges Verhalten. Nur damit die Grossen und Mächtigen es dann ignorieren können. Ich frage mich, wie es gewesen wäre, wenn die Rollen getauscht wären. Wenn die Schweiz bei Dieben einkauft um Fahndungen zu starten. Da wäre der Sturm programmiert.